Travel Triathlon

Arbeit, Reisen und Triathlon – Unterwegs mit Triathlonprofis

Back at home. Ein paar Tage ist es jetzt hier, dass ich wieder zurück in Deutschland bin. 2 Wochen Thailand over and out. Aber was war es eigentlich? Urlaub? – Niemals! Trainingslager? – Nope! Arbeit? – Jein! Eins weiß ich aber: Es hat Spaß gemacht und mich einen Schritt weiter.

Ich gehöre ja zu den Menschen, die keinen Urlaub brauchen. Nicht falsch verstehen. Klar, mag ich es zu vereisen (ich liebe es sogar), aber ich habe nie das Gefühl vor meiner Arbeit flüchten zu müssen oder abschalten zu müssen, weil mein Job mich schneller zerfrisst, als ich das Gehalt ausgeben kann. Deswegen hatte ich auch kein Problem damit nach Thailand zu fliegen, um etwas auszuprobieren. Ich nehme euch mal mit auf meine Reise und warum überhaupt.

Los ging es in Frankfurt. Mit Qatar Airways. Bin ja schon viel in meinem Leben geflogen, aber mit denen noch nicht. Und ich muss sagen KRASS!


Die rosa Socken haben es mir wirklich angetan – passend zum Champagner! :-)))) Genauso wie das Essen und der Service. BESTE AIRLINE!!! Nach einem Zwischenstopp in Doha war ich dann auch nach 16h in Phuket gelandet. Im Regen! Anyway. Warm und besonders schwül dazu war es trotzdem. Reicht erstmal. Also, ab ins Thanyapura.

Wirklich eine tolle Anlange. Ich habe noch keine bessere gesehen. Super kurze Wege. Alles da. Mehr als genug sogar. Gutes gesundes Essen. Super Service. Das aber (leider) nicht zu thailändischen Preisen, was nicht heißen soll, dass es teuer ist. Aber, wenn man in Thailand ist und mehr oder weniger europäische Preise zahlt, ist das schon strange. Oder, um es am Beispiel festzumachen: Für eine Kokosnuss 120 baht statt 30 baht. Das wäre auch so mein einziger Kritikpunkt muss ich sagen, dass die Preise nicht ganz in Relation zum Umfeld stehen. Aber ich bin kein Betriebswirt und die Anlage ist auch sehr modern und international, was auch nicht in Relation zum Umfeld steht.

EIN GEFÜHL FÜR TRIATHLON BEKOMMEN

Nach einem Jahr mal wieder alle drei Sportarten trainieren. Ein Gefühl für Triathlon bekommen. Das war das Ziel. Und das hat auch geklappt. Und es war schwerer, als ich dachte wieder reinzukommen. Wenn sich alles so träge und langsam anfühlt dann weißt du, du hast ein Jahr lang so gut wie nichts gemacht. FUCK! Aber es wurde besser, auch weil ich nicht übertrieben habe:

Schwimmen – 4 Mal – 11700m

Rad – 4 Mal – 365km

Lauf – 2 Mal – 14km

Von den 14 Tagen konnte ich auch 4 nicht trainieren, da wir da auf dem Wettkampf von Johannes Moldan und Michael Raelert waren. 3 Stunden nördlich von Bangkok. Die Jungs habe ich da unten getroffen, um sie zu begleiten in einer Video- und Foto-Reportage und gleichzeitig etwas zu beraten. Sowas hab ich vorher noch nie in der Art gemacht. Vor allem niemals Fotos.

“Never stop doing new things.”

Diesen mechanischen Verschluss zu hören und die beiden zu begleiten ohne Fotos zu stellen oder Szenen herauszufordern, hat wirklich großen Spaß gemacht. Ein bisschen wie eine Droge. So ehrlich, nah dran und ungefiltert. Die beiden beim Sport, aber auch abseits zu zeigen wie sie wirklich sind und deren Reaktion darauf zu sehen, war berauschend. Auf der ganzen Reise, egal, ob beim Videos drehen oder Fotografieren, habe ich gemerkt wie viel Creator noch in mir steckt. Denn was gibt es Schöneres, als Sport in einer gewissen Form anderen zu zeigen?! Natürlich ist das viel Arbeit, aber für mich ist die Produktion von Content, das fertige Produkt, einfach Erfüllung.

Und ich kann euch sagen: Mit Triathlon-Profis trainieren und leben ist normaler, als man denkt. Klar, trainieren die mehr und sind schneller. Aber auch die haben ihre schlechten Tage, ihre Probleme und genialen Momente. Wie jeder auch. Mehr über das Leben mit Triathlon-Profis findet ihr in meinem ersten Podcast:

Neben der Videos, die ihr auf meinem Youtube-Channels findet, habe ich dabei folgende Fotos gemacht:

  

 

Das ist nur eine Auswahl. Lasst mich doch mal wissen, wie ihr sie findet. Das hier ist ein Prozess gerade, in dem ich auch selber noch viel lerne und probiere. Ich wollte euch mal mitnehmen ins Leben von Profis und mit Profis im Triathlonsport. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was es noch alles zu entdecken und zu zeigen gibt.

Die Fotos findet ihr zum Großteil auch schon auf den Instagram-Profilen von Johannes und Michael. Oder bei mir.

Wenn mich jetzt also jemand fragt, wie mein Urlaub war, dann sage ich:

“Ich hatte keinen, aber das was ich hatte, war definitiv tausendmal besser.”

MEHR VIDEOS?

HIER LANG!

 

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