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RAPHA FESTIVE 500 | ES HAT MICH VERÄNDERT

Rapha Festive 500

Die Rapha Festive 500 haben mich verändert. Es war eine Reise. Gleichzeitig ein Abenteuer. Eine Erfahrung die bleiben wird und Auswirkungen hat. Ja, ich kann sagen: Sie hat mir die Augen geöffnet und meine Leidenschaft für das Radfahren tief im Inneren geweckt. Aber nicht nur das!

8 Tage geht die Rapha Festive 500 Challenge. Fast 20.000 Menschen weltweit stellen sich der Herausforderung. Der Spirit ist gerade in dieser Zeit zwischen den Jahren, wo das Wetter in der Regel richtig bescheiden ist, Rad zu fahren. Gegen die Natur und gegen seinen inneren Schweinehund. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es Flecken auf unserer Welt gibt, die in der Zeit bestes Trainingswetter hat. Nur so nebenbei.

Im Gegensatz zu Deutschland. In Köln – meiner Heimat – war das Wetter wie gemacht wie für diese Challenge.

Kalt. Nass. Windig. Wenig Sonne.

Rapha Festive 500

Rapha Festive 500

Egal. Am Anfang war es die Neugierde, die mich antrieb. Mal etwas Neues ausprobieren. Genau mein Ding! Es war hart, aber nicht abschreckend. Anschließend wurde die Neugier abgelöst von der Motivation ‘es zu schaffen’. Jeder Meter zählte! Wo der Radcomputer sonst erst an der Kreuzung angemacht wird, damit der Schnitt stimmt ;-), fuhr ich jetzt noch eine Runde durch den Innenhof! Es war wie eine Sucht, den Zähler dabei zu beobachten wie er nach und nach mehr anzeigte.

Glücklicherweise war ich schon zum Bergfest sehr weit, so dass ich mir sogar erlauben konnte einen Ruhetag mit einer lockeren 30er Hausrunde einzustreuen. Vielleicht ist das für viele auf einer Arschbacke abgesessen. Aber, wenn man bedenkt, dass ich bis zur Festive 2000km im ganzen Jahr gefahren bin und davon 1800km seit Oktober, war nicht davon auszugehen, dass das erfolgreich endet. Tat es aber.

 

Mit dem Bergfest und dem Ziel immer näher vor Augen passiert auf einmal etwas. Das Wetter war auf einmal egal. Die Füße taub vor Kälte. Wind, der einen fast zum Stehen brachte. Totales Ungleichgewicht zwischen den ‘harten’ Zeiten und den schönen sonnigen Momenten mit Rückenwind im besten Fall noch. Aber die reichten plötzlich, um das Erlebnis Radsport perfekt zu machen. Das Rad und ich wurden zu einer Einheit. Und die Dankbarkeit für die Momente, in denen es einfach ‘rollte’ und easy ging wuchs mit jeder Sekunde. Kleinigkeiten hatten auf einmal Gewicht.

Rapha Festive 500

Auf meine letzten 25km am 8. Tag bereitete ich mich gewissenhaft vor. Champagner in der linken Jackentasche. 😉 Es war eine Triumphfahrt. Meine Triumphfahrt. Wie die Champs-Elysee bei der Tour der France. Der Aufgalopp nach der Tortur. Das Geschenk für alle die harten Tage im Sattel. Ja, die Rapha Festive 500 war meine kleine eigenen Tour de France.

Kurz bevor der Zähler auf 25km sprang fuhr ich freihändig. Ich schaute mich um und sah eigentlich nichts außer ein Film der letzten Tage vor meinen Augen vorbeiziehen. Stolz machte sich breit. Wirklich! Mit Tränen in den Augen sprang der Zähler um. Geschafft! Ein toller Moment. Etwas geschafft zu haben, ist ein großartiges Gefühl.

Auf einmal lebst du nicht nur – du BIST!

 

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