Sport Triathlon

Rapha Festive 500 | Mein Tagebuch – Tag 2

Rapha Festive 500

Heute habe ich richtig Bock auf Rapha Festive 500. Noch mehr als an Tag 1. Der Elemnt hat gerade noch mal ausreichend Saft bekommen. Mein Canyon zurrt ohne Störgeräusche. Okay. Neue Bremsbeläge könnten mal wieder drauf. Aber, keine Zeit. Ich muss los.

Kurzer Schockmoment direkt nach 600 Metern. Meine Handy-Tasche am Trikot, wo immer mein Iphone drin verweilt, ist offen. Puls 160 und zurück. Auf der Straße liegt nix also stolpere ich zur Haustüre rein. Da liegt es auf dem Wohnzimmertisch. Hatte wohl kein Bock auf Rapha Festive 500. Pech gehabt – du kommst mit.

Ich fahre wieder Richtung Nörvenich raus. Eigentlich mag ich die Seite nicht so. Ist alles irgendwie sehr kahl. Keine Ahnung warum. Aber dafür bin ich halt in 3 Minuten aus der Stadt. Eigentlich will ich heute nur so 80km fahren. Aber als ich losrolle, denk ich mir: Dreistellig heute! Bis nach Nideggen und dann wieder heim. Das Wetter ist besser als gestern. Zwar immer noch bei 6-7 Grad, aber etwas windstiller. Sogar die feine Sonne kommt mal raus und stresst mich in der Zeit immer meine GoPro oder das Iphone für einen Schnappschuss rauszuholen.

Rapha Festive 500

Rapha Festive 500 makes fun

Zwar hat die Runde nur knapp 600 Höhenmeter, aber sie ist dennoch nicht ohne. Man fährt nämlich die genau die Hälfte immer leicht bergauf und hat zu 99% Gegenwind. Und so ziehen sich die ersten 50km wie ein bekömmlicher Kaugummi. Es macht nämlich trotzdem Spaß. Die Beine sind okay. Puls bei 130. Nicht über-drehen. Denn, wenn man erstmal da draußen ist, muss man ja auch wieder zurück.

Kläglicher Strava-Segment Angriff

Nach Nideggen hoch ist ein Segment. Ich probiere mich mal im GA2 irgendwo und scheitere kläglich. Aber heute ist auch Gegenwind! 😉 Anyway. Das Schöne ist, dass es oben angekommen fast wie im Flugzeug nach Hause geht. Abschüssig und mit Rückenwind. Vorher halte ich noch an meiner Standard-Bank. Hau mir einen Vegan-Riegel von BeGreen rein und genieße kurz die Sonne. Okay, Instagram und Whatsapp wird auch gecheckt.

Auf dem Rückweg merke ich schon, dass die Beine hart werden. Wie leichter Muskelkater beim Fahren! Haha! Aber es ist noch Druck da. Ich fühle mich okay. Was ich aber wundert: Ich sehe auf der ganzen Tour nur eine Handvoll Radfahrer! Komisch.

Dann 10 Minuten vor meiner Haustüre ist der Moment gekommen.

Ich schreie lauthals ‘YES’!

Ein älteres Pärchen auf dem Acker bemerke ich erst kurze Zeit später. Sie glotzen. Mir egal. Ich habe gerade die 100 Kilometer voll gemacht. Das zweite Mal in 2017!

Rapha Festive 500

Morgen geht’s weiter mit Rapha Festive 500!

Wer meine Fahrt sehen will, ihr findet mich hier auf Strava! (und folgen!)

Tag 1 verpasst – NO PROBLEM! Einfach Tag 1 nachholen!

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply