Sport Triathlon

Rapha Festive 500 | Das war hart – Tag 3

Weiter, immer weiter. Immer noch motiviert – komischerweise. Normalerweise fahre ich bei so einem Wetter gar nicht draußen rum. Geschweige denn drei Tage hintereinander mehr als 2,5 Stunden im Schnitt. Rapha Festive 500 macht’s möglich.

Die Straßen sind leicht naß und nicht nur meine Terrasse beim vorigen Inspizieren der Wetterlage. MIST! Überschuhe sind an, aber nun ja. Köln scheint wie ausgestorben. Es ist still. Ich genieße die Ruhe und rolle los. Die Beine fühlen sich nach den 106km von gestern erstaunlicherweise gut an.

Heute fahre ich Richtung Flughafen und dann weiter ins Bergische. Ob das Wetter hält? Ehrlich gesagt, stelle ich mir diese Frage nicht. Keine Ahnung, warum mir auf einmal das Wetter so egal ist. Mich hat das Fieber gepackt. Jeder Kilometer mehr auf meinem Wahoo erfreut mich. Vielleicht ist wirklich etwas dran, dass Rapha Festive 500 einen verändert.

Rapha Festive 500 – der Game Changer?

Im Bergischen geht’s einige üble Anstiege hoch und das mit Standard-Übersetzung. Puh. Zum Stehen und dem darauf folgenden Umfallen kommt es dennoch nicht. Gefühlt geht es heute IMMER bergauf in einer schönen Wellenform. Meine Herzfrequenz steht dem in Nichts nach. Aber die Beine sind gut. Der Motor läuft. Laut Tacho sind es noch knapp 10 Kilometer bis nach Köln rein. Ich biege links ab. Nichts böses ahnend. Und dann DAS:

Ich hoffe, es ist nur eine Rampe. Aber nix da! ‘Oberauel to Steinacker Schmitzbüchel Road’ heißt das Segment auf Strava. Ich muss auf eher ostdeutschen Straßen vor der Wende 1,3km hoch. 9% im Schnitt. Zwischenzeitlich 15,6%. Ist klar. Es soll der letzte Anstieg des Tages werden. Meine Übersetzung selbst mit 28 Ritzelpaket ist suboptimal. Oder bin ich einfach zu schwach?

Wahoo Elmnt

Als Ausgleich geht es danach fast nur noch bergab. Die Sonne lässt sich sogar blicken. Für einen kurzen Moment denke ich, es ist als Dankeschön, dass ich diese längere Rampe überstanden habe. Bis der Wind kommt. Übler Wind. Aber so werden die letzten dann doch noch 15 Kilometer wenigstens nicht langweilig. Eine Runde, die ich so noch nie gefahren bin. Hab sie mir geklaut auf ‘Ride with GPS’. 😉

249 Kilometer nach drei Tagen! WOW! Morgen mache ich mal easy. Aber ich schaffe die Challenge! Hoffentlich! Bestimmt! Glaub ich! Ich zweifle nicht. Aber es wird hart!

Und JA: Es gab auch Tag 1 und Tag 2 davor!

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