Triathlon

DIE RICHTIGE REGENERATION IM TRIATHLON | TOP20 Triathlon-Tipps 2016

Die richtige Regeneration im Triathlon ist der Schlüssel für eine Leistungssteigerung. Nur leider wird die oft vernachlässigt. Für Triathleten gilt häufig viel hilft viel. Also wird aus der vom Trainer vorgeschriebenen 100km GA1 ausfahrt, ein Rennen unter Freunden und am Ende stehen 130km auf dem Tacho. Frei nach dem Motto:

“Den Trainer wird es freuen.”

Ich habe noch nie in den 4 Jahren mehr gemacht als nötig! NOCH NIE! Eher weniger, wenn mein Körper mir signalisiert hat, dass er Ruhe braucht. Und das hat er regelmässig. Aber diese Zeichen muss man erkennen. Wie müde fühlen sich die Beine an? Oder wie erschöpft ist der Kopf? Braucht der Vielleicht mal eine Auszeit? Wenn mir das mal nicht so klar war, dann habe ich  mich aufs Rad gesetzt, bin los,  und spätestens nach dem ersten Intervall wußte ich was Phase ist. Hat sich das Gefühl bestätigt, dann fahre ich nach Hause. Erst heute passiert. Ich habe mich nach meinen 3×10 Minuten mit einer Intensität mit 95-99% der Schwellenleistung auf dem Rad heute wieder drauf gesetzt. Aber schon nach 10 Minuten war klar, die Beine brauchen eine Pause.

MANCHMAL BRAUCHT AUCH EINFACH DER KOPF EINE AUSZEIT

Klar: Das zu erkennen braucht Erfahrung und darf nicht damit verwechselt werden, dass man eben nicht immer ausgeruht Trainieren kann, sondern ein Training nach einem gewissen Training-Load der vergangenen Tage auch gemacht werden muss und sich eben nicht easy anfühlt. Das ist aber was anderes. Das gilt es unterscheiden zu können. Nochmal Stichwort: ERFAHRUNG.

DIE RICHTIGE REGENERATION IM TRIATHLON IST SO WICHTIG WIE DAS TRAINING

Jan Frodeno hat es vor kurzem noch mal ausgiebig im Magazin ‘Focus’ eindrucksvoll erläutert. Ohne darauf einzugehen, aber diese Stoßrichtung von einem der größten Triathleten der Neuzeit und zweimaligen Ironman-Weltmeister zu hören, hat vielen Age-Groupern hoffentlich die Augen geöffnet. Und eins darf man nicht vergessen: Zu unserem Training, dass zu unserem Hobby gehört, kommt noch der berufliche Stress dazu, anders als bei Triathlon-Profis. Das wird zu gerne vergessen.

Sebastian Kienle hat ziemlich am Anfang meiner Triathlon-Karriere vor 3 Jahren zu mir einen Satz gesagt, der mir bis heute nachhallt:

“Wenn du dich müde fühlst oder einfach erschöpft bist, dann machst du einfach nichts. Fertig!”

(Sebastian Kienle)

Wenn ihr noch kein Gefühl dafür habt, dann ist es vielleicht wirklich hilfreich die Wissenschaft heranzuziehen und anzufangen nach TSS (ein Messwert für Belastung/ Trainingpeaks) zu trainieren und vor allem ALLE EINHEITEN AUFZUZEICHNEN. So könnte ihr immer sehen wie hoch eure Belastung pro Woche war und anhand der Werte in Relation wie ihr euch fühlt Rückschlüsse ziehen was war vielleicht zu viel Training und was genau richtig. Jeder Körper reagiert anders. Und nur weil jemand 1000 TSS in der Woche an Belastung verträgt, kann das für wen anderes schon viel zu viel sein, ohne, dass dieser von der Leistung schlechter ist.

Daher mein TIPP: Fangt an euch damit auseinanderzusetzen wie viel Belastung ihr vertragen könnt und lernt auf euren Körper zu hören, wann einfach mal Ruhe angesagt ist. Denn:

‘WENIGER IST MANCHMAL MEHR’

Ihr habt noch nicht genug? Dann schaut euch auch die anderen Triathlon-Tipps an.

 

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