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Immer weiter | Triathlon hilft immer

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Draußen regent es. Ist das das Comeback des üblichen deutschen Sommers? Ein Check in die Wetter-App verrät: SS wie Samstag, Sonne! Also, nur mal kurz durchatmen (oder -regnen). Meine Hecke freut sich darüber. Viel hat sich getan in den letzten Monaten. Sehr viel sogar. Der Ursprung der Veränderung ist – wie sollte es anders sein – der Triathlon gewesen.

So wie vor 5 Jahren, als mich dieser Sport packte und seitdem indirekt einiges verändert hat. Jeder, der mal mit dem Sport in Berührung kommt, lernt etwas. Und das muss nicht unbedingt in Sucht dem Sport oder reinem Narzissmus sich selbst gegenüber ausarten. Oftmals, wenn man es schafft objektiv mal einen Schritt zur Seite aus dieser Triathlon-Blase auszusteigen, merkt man, was gut und was vielleicht ‘ungeil’ ist. ABER man lernt Etwas. Für mich ist Triathlon, vielleicht sogar Sport allgemein, aber wahrscheinlich vor allem Extrem-Sport, der ultimative Wegweiser im Leben. Was dabei ‘extrem’ ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich denke, Triathlon ist Extremsport.

Wenn Triathlon verändert

Anfang Juni war es also erneut der Triathlon, der einige Dinge verändern sollte. Wie so oft, hat dieser Sport unerwartete Überraschungen parat. So auch an diesem Tag im Kraichgau. Oder besser gesagt in den Tagen danach. Das von mir ‘aus Spaß’ oder nennen wir es als ‘Projekt’ titulierte Filmen, wurde zum erfolgreichsten Video unseres Youtube-Channels ever. Es kamen Aufträge. Und noch mehr davon! Was aber viel wichtiger war und ist, es kam eine Erkenntnis: That’s you! 

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Alle Fotos von Marcel Hilger

 

Nichts fällt einem einfach so zu. Gerade in der heutigen Zeit, in der man eher nach den Fehlern bei den Anderen sucht, anstatt zu bemerken, dass man sich selbst im Wege steht, gibt man schnell auf oder resigniert. Oftmals sogar unbemerkt und in eime schleichendem Prozess. Man stumpft ab im Alltag und versucht zu entfliehen durch extreme Dinge, die zwar kurzfristig helfen, aber einen auf lange Sicht nicht klar Denken lassen.

Vieles bewegt sich, das Problem oftmals aber bleibt bestehen. Und das leider oftmals ohne, dass man es erkennt. Ihr kennt meine Blogs von vor einigen Jahren. Das Thema ‘Was will ich eigentlich?’ beschäftigt mich schon länger und tut es nach wie vor. Ich schreibe diese Zeilen hier auch, weil ich glaube, dass dieses Thema viele von euch anspricht, viele aber nicht wissen, was sie eigentlich wollen im Leben oder wie sie es angehen sollen.

Ist das nicht traurig?

Mir hat der Triathlon in diesem Fall einmal mehr – etwas philosophisch gesprochen – den Weg geebnet. Klar, ich bin noch nicht am Ziel. Aber die Richtung stimmt immer mehr. Dabei ist es schön zu sehen und zu merken wie einen Dinge antreiben können, so lange man dafür brennt.

 

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Fotos von Marcel Hilger

Bist du auch ein Selbst-Optimierer?

Ich war schon immer so ein Selbst-Optimierer mit Hang zum Overkill. Immer nur ‘Höher, Schneller, Weiter’ ist aber auf Dauer auch nicht gut. Anstrengend und ermüdend. Die richtige Balance zu finden ist essentiell, aber – leider – genauso schwierig. Mein Problem ist aber eigentlich ein ganz Anderes: Ich habe zu viele Sachen, die ich machen will und möchte. Diese zu sortieren und nach und nach umzusetzen ist meine ‘Big Challenge’. Ja, genau. Kein Mitleid. My struggle is real. Aber Spaß beiseite, denn mir ist schon bewusst, dass es deutlich schlechter geht. Aber wie so oft, misst man sich am eigenen Anspruch und nicht an dem Anderer. Will sagen: Bevor ich es für meine Verhältnisse schlecht mache, setze ich es oft gar nicht um, was auch nicht der beste Weg ist. Oder anders gesagt: Mit Sicherheit nicht!!!

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Feedback bringt euch weiter

Feedback ist dabei super wichtig. Euer Feedback, egal ob meistens gut oder eben auch manchmal negativ, hilft ungemein. Denn wer macht gerne Sachen, die niemand mag?! Ich für mich kann sagen, dass ich natürlich die Sachen mache, die MIR Spaß machen, aber vor allem auch, um Euch damit etwas zu geben. Das können ganz unterschiedlichen Dinge sein. Hinzukommt, dass ich mir oft gar nicht bewusst bin oder war, welche Aufmerksamkeit meine Person oder das was ich tue genießt. Dabei klopfe ich mir gerade nicht auf die Schulter – by the way. 😉

Aber Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung stimmen oft nicht überein. Und bevor man das geschnallt hat, ist der ‘struggle totally real’. Ich kann davon bisweilen ein (schlechtes) Lied singen. Aber Euer Feedback hat mir geholfen mehr und mehr meine Richtung zu finden. Und Feedback fängt im Umfeld an. Die richtigen Freunde und Partner um sich zu haben ist enorm wichtig. Sich mit denen zu umgeben, die einen unterstützen, an einen glauben ohne dabei die richtige Portion Kritik zur rechten Zeit zu vernachlässigen. Glücklicherweise habe ich so Menschen wie Nelson, Manuel, Nine oder Roman um mich. Und glaubt mir, das ist nicht selbstverständlich. Denn ich kann sehr anstrengend sein.

Ein Neuanfang – aber wohin?

Für mich ist der Blog heute eine Art ‘Revival’ gepaart mit einem Neuanfang. Aber gleichzeitig – so hoffe ich doch – auch etwas, dass euch einmal mehr ermutigt, einfach zu machen und auf sein Gefühl zu hören. Nicht umsonst habe ich mich die Tage beim Ironman Südafrika angemeldet. Klar, es war super spontan, um nicht zu sagen ‘Sportspinner-Crazy-Spontan’. That’s life, aber egal. Ich weiß, dass da draußen wieder Leute den Kopf schütteln, weil ich es eh nicht durchziehe, genauso wie ich wahrscheinlich keine Zeit haben werden wirklich den Ötztaler machen zu können. Aber das ist mir egal. Ich selbst weiß, was ich will und was mich glücklich macht. Denn am Ende geht es nur um Dich und niemand anderen.

Wohin mich das führt am Ende?

Wir werden es in den kommenden Monaten sehen.

Es gibt viel Projekte und noch mehr Ideen.

Vielleicht helft ihr mir etwas und schreibt mir unter den Artikel, wohin wir gemeinsam reisen?!

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