Triathlon

5 Hacks für einen perfekten Start in die Triathlon-Saison

Genug sie Arschbacken platt gesessen in der Saisonpause? Wird’s langsam langweilig?! Dann wird es Zeit, dass du aus deinem Triathlon-Winterschlaf erwachst und die neue Saison in Angriff nimmst. Motivation ist Key! Deswegen ist es wichtig, ein paar wichtige Dinge zu berücksichtigen.

5 Hacks – NICHT ÜBERTREIBEN IM TRIATHLON

Natürlich kannst du dir direkt die volle Ladung mit 15 Trainingsstunden in der Woche geben! Schließlich bist du Triathlet und die sind Monster. Wenn es jemand kann, dann ihr! Das für den Triathleten typische Understatement ist völlig unangebracht. ‘FULL THROTHLE’! Damit erreicht ihr aber maximal eins. Nämlich, dass die Saison maximal schnell vorbei ist. Also, macht mal easy. Fürs Gefühl eher im Bereich der Regeneration trainieren und den Umfang der Taperwoche. Wie ich euch kenne, kommen dann immer noch 10 Stunden in der Woche raus. 🙂

Macht es euch doch nicht schon am Anfang so schwer. In der Saison kommen noch häufig genug die Tage, wo ihr Sleep-Train-Eat-Work-Repeat in Perfektion wie Roboter ausführt. Also, chillt mal eine Runde! Alles was jetzt schon anstrengend ist, wird euch im Laufe der Zeit mit Job und privaten Verpflichtungen stressen. Und Stress ist der Anfang von Demotivation. Ohne Motivation vergeht die Lust und Qual hält Einzug! Glaubt mir: NICHT ERSTREBENSWERT!

Gebt euch Zeit das Training wieder lieben zu lernen und euch daran zu gewöhnen – und euer Umfeld. Klar, Triathlon-Ego ist geil, aber eben auch nur für euch. Fangt an Spaß zu haben, denn der wird in der Saison zum wichtigsten Faktor, wenn es  um Leistung geht.

5 Hacks – GEDULD

Bitte, was? G-E-D-U-L-D? Nie gehört. Kenne ich zu gut. Ich bin zumeist auch mega ungeduldig. Nur um gut dazustehen, sage ich meistens, dass ich mittlerweile Geduld gelernt habe. Stimmt meistens nur bedingt. Klar, die Champions werden in den Wintermonaten gemacht, aber dieses Sprichwort bitte nicht falsch verstehen. Der Einstieg, gekennzeichnet durch ernüchternde Blicke auf der Waage und ‘spack-enge’ Sportklamotten (ja, es geht JEDEM so), gibt einem nicht gerade das wohlige Gefühl vor dem romantischen Kamin-Feuer, als könnte man hier easy die Zeit verstreichen lassen und die Nummer ruhig angehen. I know! Auch, wenn die Badehosen-Zeit (ja steht auch Frauen super gut) noch unendlich weit weg erscheint (nur kurzer Jubel am Kaminfeuer), oh Gott ‘Nein’ ich möchte nicht schon wieder neue Klamotten in XL kaufen müssen. Obwohl, neue Sachen wären schon geil! Und dann kommt der Blick zurück in die Realität auf die Plautze. Nein!!! Geduld! Kein Training! Morgen erst wieder!

“Schatz (nicht mein Jargon, aber verdeutlicht die Situation am Besten) kannst du mir noch ein Glas Rotwein mitbringen?”

So mag ich dich, Champ! ___STEADY_PAYWALL___

5 Hacks – ZIEL(E) DEFINIEREN FÜR DIE TRIATHLON-SAISON

Und dazu gehört jetzt nicht eine Flasche Rotwein am Abend, obwohl das schon lecker ist. Und so gemütlich. Aber nicht wirklich erträglich – erst Recht nicht für die Leber. Deswegen SPORTLICHE Ziele definieren. Das muss noch nicht mal eine Zeit sein oder eine Qualifikation für eine Weltmeisterschaft, die dich eh arm macht. Auch wenn Geld sparen auch nicht wirklich eine Alternative ist. Am Besten meldet ihr euch direkt für einen Wettkampf an – schon gestern! Das hilft nicht nur den fetten Arsch hochzukriegen, sondern auch den Fokus richtig zu setzen.

Jetzt wisst ihr, warum ihr das macht, wenn es vielleicht mal schwer wird sich zu motivieren. Seid kreativ was die Ziele angeht, aber nur so lange ihr nicht daran denkt Rotwein oder Gin-Tonic in die Wettkampf-Flaschen zu füllen! Das ist zwar witzig, aber nur wenn ihr euch überlegt am Renntag in der Wechselzone sitzen zu bleiben, um euch das ganze Spektakel mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Tipp von mir: Sucht euch mindestens einen gestörten Triathleten, der mit macht. Ist geselliger.

Und da ihr die Ziele auch erreichen wollt, beherzigt ihr die vorherigen beiden Tipps jetzt um so mehr!

5 Hacks – AN SCHWÄCHEN/POTENTIALEN ARBEITEN IM TRIATHLON

I know, i know. Triathleten haben keine Schwächen. Also, versucht einfach noch mehr von eurem überdimensional großem Potential auszuschöpfen. Denn ihr habt das Zeug zum Weltmeister. Ich weiß, ihr seht das so, aber wenn ihr nicht gerade Jan Frodeno heißt, ist dem nur im Schlaf so. Nach dem Aufwachen folgt auf dem straighten Weg zu Kaffeemaschine der Walk of Weakness. Walk of Shame ist was Anderes, kommt dem aber schon sehr Nahe! Wenn ihr keine Schwächen finden könnt, fragt Andere. Trainingspartner, Trainer oder wenn ihr es euch richtig dreckig geben wollt: Social Media. Einer der Nationaltrainer wird euch den (noch) dicken Hintern schon versohlen. Wer da nicht so drauf steht, fängt an mit diesem neumodernen funky Wort namens ‘Selbstreflexion’:

Als Selbstreflexion bezeichnet man die Fähigkeit des Menschen, über die eigene Situation nachzudenken. Reflexionen von äußeren oder inneren Beobachtungen können als Chancen zum Erkennen von Problemen und Ansatzpunkten für Veränderungen angesehen werden. Selbstreflexion setzt das Vermögen zur differenzierten Selbstbeobachtung und eine gewisse Distanz zu sich selbst voraus. (Stangl, 2017)

Ich weiß, das wird euch schwer fallen. Aber es ist eine Lehrstunde für das Leben! Beim Date nur davon zu erzählen wie geil man ist, hat noch nie wirklich geklappt. Also, macht eure Schwächen aus und überlegt euch einen Plan wie ihr daraus Stärken macht. Und fangt JETZT damit. Ja, der Anfang wird keine Liebesbeziehung, weil ‘Schwächen’ ein absolutes ‘Arschlochkind’ sind. Aber das wird ganz schnell handzahm. Und ohne Schwächen, macht das Training noch mehr Spaß. Und mehr Spaß heißt mehr Lust zu Trainieren. Und das wollen wir Triathleten doch so gerne. (Wer es nicht herauslesen konnte, da war Ironie im Spiel. Die Definition für alle Unwissenden folgt im nächsten Leben)

5 Hacks – GO SOCIAL

Nach der Selbstreflexion können wir auch endlich mit Anderen trainieren. Denn jetzt wissen wir, dass wir nicht Sebastian Kienle sind und es da draußen viele gibt, die genauso schlecht oder gut sind wie wir. (Glas eher halb voll ist besser, auch wenn wir deutsch sind.) Ja, ihr habt richtig gehört. Es gibt auch ANDERE Triathleten. Die Wechselzone ist nicht ohne Grund jedes Mal so voll von Duracel-Männchen auf Koks und Speed zusammen.

Und weil Triathleten so egoistisch sind, wird es Zeit dem auch ein wenig treu zu bleiben. Ich will euch ja nicht direkt vollends überfordern. Wie wär’s also mit Zwift? Ihr trainiert mit Anderen, verteilt ‘Ride On’s’, rempelt ein bisschen rum (mega Social) und gleichzeitig bleibt ihr euch ein wenig treu. Denn nach wie vor trainiert ihr real alleine.

Virtuell seid ihr schon einen Schritt weiter. Ihr könnte euch auch verabreden online zum Rad fahren oder einfach mit Sportlern aus der ganzen Welt kurbeln. Nie mehr alleine sein. Und der nächste Schritt, wäre dann auch im realen Leben mit Triathleten zu trainieren. Das motiviert ungemein. Aber das Kapitel kommt beim nächsten Mal. Will euch ja nicht schon jetzt überfordern.

Irgendwie habe ich das Gefühl jetzt am Ende der 5 Hacks, ich hätte es auch in einem Satz auflösen können. Macht einfach alles wie bisher – nur komplett umgekehrt! Kam, also wenigstens doch noch ein Triathlon-Life-Hack heraus!

 

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