Allgemein Triathlon

5 Apps, die jeder Triathlet haben muss

Mobile-First oder wie heißt es mittlerweile so schön. Das gilt natürlich auch für uns Triathleten. Früher hat man den Rad-Computer noch an den Rechner anschließen müssen und per Drag & Drop die Aktivität eingeladen, damit man das Training auswerten konnte. Muss vor meiner Zeit gewesen sein. Mittlerweile kommt man um bestimmte Apps nicht mehr herum. Ob Sucht oder wirklich notwendig? You never know. Anbei meine TOP 5 Apps, die man haben muss.

1. Strava

Die App gibt es sei 2009. Am Anfang wurde sie nicht wirklich beachtet bis irgendwann den ‘Knall’ gab. Ich erinnere mich noch dran wie Jan Frodeno mich fragte, ob ich bei Strava sei. Da wusste ich gar nicht was das ist. Er meinte nur, sie macht süchtig. Und dem ist wirklich so. Im Grunde genommen ist es eine App, die deine Aktivitäten sammelt. Du hast ein Profil, in das jede Einheit hochgeladen wird. (, ob du willst oder nicht ;-)) Es gibt die Möglichkeit Rad-,Lauf- und Schwimmeinheiten hochzuladen, wobei die App auf Lauf und Rad spezialisiert ist. So hat man immer einen schönen Überblick über seinen Umfang. Entweder für sich oder zum Prollen. Das Gute: Beides macht fit!

Es gibt diverse sehr hilfreiche Einstellungs- und Analysemöglichkeiten. So kann man sogar das Equipment hinterlegen und bekommt eine Benachrichtigung, wenn die Laufschuhe durch sind. Passiert bei mir nie, weil ich (noch) zu wenig laufe. Aber nur für den Fall der Fälle. Auch das Auswertungstool für Trainingseinheiten ist immer weiter ausgebaut worden und wirklich sehr gut. Nicht so gut wie Trainingspeaks, aber für NOT-NERDS ausreichend.

Das Beste, und deswegen ist Strava auch so beliebt, sind die Bestenlisten. Es gibt Segmente in unterschiedlichen Längen. Jeder der dann eine GPS-generierte Strecke auf Strava hinzufügt, wird automatisch in die gefahrenen Segmente aufgenommen, so dass eine Rangliste entsteht. Und ich sag euch: DAS MACHT SÜCHTIG. Wer ganz oben steht hat den KOM oder CR inne und ist somit der oder die schnellste des Segments. Ich hab derzeit, aufgrund meiner Abstinenz, nur noch 8 Rekorde. Das wird sich aber wieder ändern. Wie ihr seht, die App motiviert wie verrückt. Auch weil die App ein soziales Netzwerk ist. Es kann kommentiert und gefolgt werden. Statt Likes gibt es Kudos. Einheiten können durch Fotos ergänz werden. Nice!

ZITAT

Übrigens: Die App kostet in der Premium-Version 5,99 € im Monat. Viele meiner oben genannten Features sind nur dann enthalten. Listeneinsicht in die Segmente ist in der Standard-Version nicht enthalten. Aber die knapp 6 Euro lohnen sich.

Mich findet ihr auch auf Strava. Es gibt sogar eine Sportspinner-Gruppe mit mehr als 600 Mitgliedern. 

2. Trainingpeaks

Trainingpeaks ist die professionellere Form von Strava mit einem etwas anderen Focus. Hier geht es nicht um Segmente und soziales Netzwerk. TP ist eine hochprofessionelle Trainingssoftware,  die von vielen Profis genutzt wird. Vor allem von Radfahrern, aber auch von Triathleten. Es gibt unfassbar viele Auswertungsmöglichkeiten. So viele, dass man anfangs überfordert ist und sich fragt, was das alles soll. Es braucht also auf jeden Fall seine Zeit bis man es auch nur im Ansatz verstanden hat.

Auch hier lädt man seine Aktivitäten hoch, ähnlich wie bei Strava. Darüber hinaus gibt es auch eine Fülle von Möglichkeiten der Auswertung und auch Trainingssteuerung. Und da sind wir bei einem wichtigen Punkt. Trainingssteuerung. Hat man seinen Leistungsbereiche richtig definiert, zeigt einem TP an, wie erschöpft man ist oder wie fit. Man kann sogar eine ganze Saison planen und Ziele festlegen. Je nachdem wie viel man trainieren will, generiert die Software dann die Intensität und den Umfang, damit man im richtigen Zustand an der Startlinie steht. GENIAL! Wie ein Trainer, auch wenn dieser nicht vollends ersetzt wird. Es besteht auch die Möglichkeit dem Trainer Zugang zu geben oder die Einheiten vorher festzulegen. Das Program erkennt dann die Einheit an dem Tag, so dass du Feedback über die Zielerreichung bekommst. Aber es ging auch nur mit der Software, wenn man ein bisschen Ahnung von Training und Periodisierung hat.

Auch der Look der Plattform macht mittlerweile was her. Früher war das grausig. Mittlerweile ist sogar die Optik und die Übersichtlichkeit ein Grund dafür, warum ich sie so gerne nutze.

Ihr merkt also, das ist was für NERDS oder diejenigen, die es ernst meinen oder einfach Langweile haben. Ich nutze Strava und Trainingpeaks. Die App bzw. Software kostet aber auch: 119 Dollar im Jahr.

 3. ZWIFT

Um genauer zu sein, wenn wir schon von Apps sprechen – ZWIFT Mobile. Für alle, die es nicht kennen: SCHÄMT EUCH. Zwift ist eine virtual-cycling-software für Indoor-Training. Heißt: Ihr setzt euch auf einen Indoor-Trainer, radelt los und fahrt auf virtuellen Strecken. Das Geile dabei: Mit anderen zusammen, die auf der ganzen Welt unterwegs sind.

Ihr könnt Euch einfach nur eine Strecke aussuchen und drauf losfahren oder auch Trainingsprogramme oder sogar FTP-Tests absolvieren. Es werden die üblichen Parameter wie Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Watt angezeigt. Insofern man auch den passenden Trainer oder Sensoren hat. Macht wirklich riesig Spaß. Es gibt sogar auch regelmässige Rennen. Trainingseinheiten werden gespeichert und je mehr man fährt, desto mehr XP-Punkte sammelt man, so dass man nach und nach auch Equipment wie andere Helme oder Trikots anziehen kann. Frei nach dem Motto ‘sehen und gesehen werden’. Das gilt auch in der virtual Reality. 😉

Gerade für die dunklen Wintermonate oder wenn man mal wenig Zeit hat, ist Zwift eine SUPER Alternative und macht definitiv mehr Spaß als nur auf der Rolle zu strampeln. Auch hier kann man anderen Folgen oder mit ihnen kommunizieren oder likes geben. Sogar während der Fahrt. Motivation 2.0 sozusagen. Wirklich eine tolle Software und App, die das Indoor-Radfahren revolutioniert hat. Preis: 9,99€ pro Monat. It’s worth it!

 

4. Trainerroad

One of my favourites: Trainerroad. Ist auch eine Indoor-Cycling-Software ähnlich wie ZWIFT, aber ohne Virtual Reality. Dafür mit anderen Benefits. Um bei Vergleichen zu bleiben. Wenn Trainingpeaks das professionellere Upgrade von Strava ist, dann ist Trainerroad das Pendent zum Vergleich mit Zwift. Professioneller und eher auf Performance ausgelegt. Hier geht es mehr um den Trainingseffekt, als um das Spielerische. Die App oder Software ist einfacher aufgebaut und simpler. Dem Zweck dienend, nämlich einfach schneller zu werden. Super ist, dass man zum Beispiel beim Fahren über den Computer, die Anzeige von Vollbild zu einer Leiste verkleinern kann. So hat man alle Infos und kann im Hintergrund TV oder Sport laufen lassen. So hab ich mir im Winter immer die Biathlon- und Langlauf-Events reingezogen.

Die Programme von TR sind der WAHSINN! Wirklich super vielfältig. Und man merkt, dass die Gründer einen trainingswissenschaftlichen Backround haben. Je nachdem in welchem Trainigsbereich ihr trainieren wollt, sucht ihr danach und bekommt die passenden Programme angezeigt. Intervalle sind mit Countdown versehen und du bekommst während der Fahrt akustische und optische Tipps und Anfeuerungen. Wirklich nice! Super finde ich auch, die unterschiedlichen Pläne. Es gibt für Radsportler oder Triathleten unterschiedliche Trainingspläne, die wirklich 1a sind.

Ich wechsele gerne zwischen ZWIFT und Trainerroad, weil beide ihre Vorzüge haben. ABER auch hier muss man blechen: 12,99 Dollar im Monat.

5. INSTGAGRAM

Okay. Hat nix mit Sport an sich zu tun, obwohl das schon manchmal in die Richtung gehen kann. 🙂 Aber Instagram ist nicht nur was für Profilneurotiker und Narzisten etwas. Auch was für Stalker und Voyeure. Spaß!!! Instagram ist ein tolles Tool um schöne Momente festzuhalten, aber vor allem auch um sich eine Community und Netzwerk aufzubauen. Recht schnell findet man die anderen Verrückten da draußen, die sich abquälen. Und oft fragt man sich, wie können die dabei noch so gut aussehen?! Das kann unterschiedlichste Gründe haben, meistens sind es nur Profi-Fotos und Filter! 😉 Fakt ist: In keiner SoM-App findet ihr besser euer Netzwerk, als auf Instagram. Try it!

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